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Schutzwürdige Biotope in Nordrhein-Westfalen


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Biotopkartierung 2017

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) lässt wieder von Fachbüros und Biologischen Stationen besonders naturnahe Freiflächen begutachten und kartieren. Die beauftragten Experten können sich entsprechend ausweisen und dürfen nach § 10 des Landschaftsgesetzes in den ausgewählten Bereichen NRWs Grundstücke für diese Arbeit betreten.
Es geht darum wissenschaftliche Daten von "Geschützten bzw. Schutzwürdigen Biotopen" zu ermitteln, die so gewonnenen Informationen werden in eine zentrale Datenbank gespeichert und sind Planungsgrundlage für Bezirksregierungen, Kreise und kreisfreie Städte.

Eine Liste der aktuellen Kartiervorhaben finden Sie HIER



Das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen startet einen neuen Fotowettbewerb für Digitalfotografie unter dem Titel:

Alte Riesen: Alt- und Uraltbäume in NRW

Alle Foto- und Naturfans sind eingeladen Aufnahmen einzusenden. Die Siegerfotos werden durch eine Online-Abstimmung ermittelt, prämiert und in einem Fotokalender für das Jahr 2018 veröffentlicht.

Nähere Informationen zum Fotowettbewerb gibt es HIER  

Hintergrund
Alte und uralte Bäume leben seit Jahrzehnten und Jahrhunderten still und unbeeindruckt von der Hektik der Menschen. Sie haben Frost, Dürren, Stürme und Brände gesehen – und überlebt. Vielleicht sind wir so einem Veteranen schon einmal in unserer Kindheit begegnet, der heute noch eindrucksvoller das Panorama der Landschaft ausfüllt und uns an damals erinnert. Als starke Solitäre stehen alte Bäume in Gärten und Parks, an Straßen und Wegen; und auch in den Wäldern finden wir Baumriesen, die schon seit langer Zeit bewusst von der Axt des Försters verschont bleiben. Oft stehen sie heute als "Naturdenkmal" unter Schutz.

Mancher Baum-Methusalem ist ein Zeitzeuge menschlicher Geschichte: Dorflinden waren in mittelalterlichen Orten das Zentrum der Kommunikation, in alten Urkunden werden Gerichtslinden und Femeeichen erwähnt. Femebäume, Thingeichen, Tanzlinden – Begriffe, die weit zurück weisen in die Zeit als noch Urwälder das Land bedeckten und Menschen unter heiligen Bäumen die Nähe der Götter suchten. Von unseren heimischen Baumarten schafft es aber allein die langsam wachsende Eibe, wirklich Jahrtausende zu überdauern – sofern der Mensch nicht die Säge ansetzt. Sie ist also unser eigentlicher Ur-Waldbaum.

Heute wachsen hierzulande keine Urwälder mehr. Erst in vielen Jahrzehnten werden in den Nationalparks wieder neue Urwälder zu erleben sein. Alte und uralte Bäume finden wir aber dennoch: Überall dort, wo der Mensch sie angepflanzt und über viele Jahre und Generationen seine Hand über sie gehalten hat. Sie sind es wert geschützt und erhalten zu werden - weil sie ein wirklich wertvolles Stück Natur und zugleich Teil unserer Kultur sind.

Altbaum-Portal und Altbaum-Finder per App beim LANUV
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW veröffentlicht in seinem "Altbaum-Portal" nicht nur die bereits gemeldeten "Alten Riesen" – sortierbar beispielsweise nach dem Standort -, Sie können auch selbst aktiv werden und eigene Funde melden! Gesucht werden Uraltbäume in Landschaft und Wald, aber Sie können auch sonstige markante Bäume eingeben. Zusätzlich zu diesem Internetportal gibt es auch Mobilanwendungen als iOS- und Android-App, mit denen Sie unterwegs auf die Suche gehen können. Machen Sie mit und werden auch Sie "Altbaum-Finder"!

(Pressemitteilung vom 17.04.2016, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen)


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